Queer Spaces, Queer Faces – Meet the team: Frank*

Veröffentlicht: 03.04.2025
Auf einem lila, rosa und gelb verwischtem Hintergrund ist ein schwarzes Mikrofon zu sehen. Um den Kopf des Mikrofons windet sich die Schrift: Queer Spaces, Queer Faces - Meet the Team

Queer Spaces, Queer Faces – Meet the team:

Frank*

Wer bist du?

Frank* Engelhardt, ein Vorstandsmitglied.

Seit wann bist du im Queeren Zentrum tätig?

Die Idee, das Queere Zentrum zu bilden, ist 2018 in einer Kreativwerkstatt der LSBT*IQ+ Netzwerkstelle entstanden. Verschiedenste Personen haben sich zusammengefunden und das Projekt des Queeren Zentrum auf die Beine gestellt. Im Sommer 2021 wurde das Queere Zentrum zu einem eingetragenen Verein. Seitdem bin ich Vorstandsmitglied.

Was für eine Funktion hast du?

Ich bin ein Vorstandsmitglied, das den Fokus auf die Kommunikationsarbeit und die Repräsentanz gelegt hat. Außerdem gehören zu den Aufgaben eines Vorstandsmitglieds noch die Betreuung der Hauptamtlichkeit und das Bilden einer Ansprechperson. Der Vorstand repräsentiert das Queere Zentrum nach außen. Dies geschieht beispielsweise durch Unterschriften. Es sollen nun mehr Vorstandsmitglieder werden, um die Arbeit des Vorstands zu erleichtern.

Warum hast du dich dafür entschieden?

Warum arbeitest du im Queeren Zentrum mit?

Dass Ideen zur Realität werden, fand ich gut. Besonders, wenn ich an die Vergangenheit zurückdenke, bin ich von der Bereitschaft der Stadt begeistert – insbesondere mit Rückblick auf die letzten Jahre.

Warum hast du dich für den Vorstand entschieden?

Ich mache es, weil es sonst keiner macht. Der Vorstand ist wichtig und notwendig. Irgendwer muss diese Position übernehmen. Ich würde mir aber wünschen, dass die wichtigen Entscheidungen alle im Plenum beschlossen werden und der Vorstand nur noch unterschreiben muss.

Was gefällt dir besonders gut am Queeren Zentrum?

Ich finde es spannend, dass das Zentrum so vielfältig ist. Menschen können ins Zentrum kommen, andere Personen kennenlernen und sich vernetzen. Außerdem sind Veranstaltungen sehr wichtig. Unsere offene und passende Zusammenarbeit zwischen den Leuten des Queeren Zentrums ist natürlich genauso wichtig. Zudem finde ich es sehr gut, dass man durch das QuZ neue Sachen entdeckt und sich ausprobieren kann. Letztens haben wir zum Beispiel einen Karaoke-Abend gehabt.

Hast du das Gefühl, dass du im Queeren Zentrum etwas bewegen kannst?

Ja. Ich schaffe es im Queeren Zentrum, andere Leute mit meinen Ideen zu inspirieren, so wie ich von dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal inspiriert werde.

Was wünschst du dir in Zukunft vom Queeren Zentrum?

Ich wünsche mir, dass sich eine Akademie des Widerstands bildet, indem man sich kreativ, politisch und solidarisch verbindet und man verschiedenste Widerstandsformen zusammen ausprobiert. Ich werde dabei vom Whole Festival in Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt) inspiriert. Was ich mir noch wünsche, ist die Zertifizierung von Awareness-Arbeit in Kassel und die Erweiterung durch mehr hauptamtliche Stellen im Queeren Zentrum. Ich sehe das Zentrum als eine Art ‚Kind‘ an, welches langsam groß wird. Mein Wunsch ist es, dass dieses Kind erwachsen wird und selbstständig funktioniert.

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